September 28th, 2010 — 6:35pm
Es gibt viele webmaster, die keine lust auf css-exploits haben und einfach anhand useragents unterschiedliche css-dateien schicken. Ja und, das betrifft doch nur einen Teil der Seiten. UA-Checks sind schon immer eine schlechte Lösung gewesen und werden hoffentlich nicht mehr oft verwendet. Zumindest finde ich UA-Checks um Längen besser als CSS-Exploits, da UA-Checks sich einfacher verwalten lassen, und da es keine große Gefahr besteht, bei Änderungen den Rest plötzlich lawinenmäßig kaputt zu machen. Für IE7 brauche ich nichts neu zu schreiben (evtl. Firefox-Datei kopieren, fertig), aber ich wünsche Dir viel Spaß mit conditional comments und hacks… Viele Seiten nutzen CSS-Bugs des IE6 aus, um bestimmte Styles für ihn nicht zu setzen. Der IE7 parst das jetzt aber korrekt und wertet damit die Styles aus, die er eigentlich nicht sehen soll. Damit passt’s dann nicht mehr. Mit dem UA hat das gar nichts zu tun, geht auch komplett ohne UA-Abfragen. Und wird auch ohne verwendet. Du verwechselst das Ganze so, als wären beide Lösungen gleichzeitig im Einsatz, und als wäre Lösung #1 (serverseitige Auswertung) ein Hindernis für Lösung #2 (CSS-Exploits). Mit Lösung #1 wird #2 völlig überflüssig. Wenn ich an IE7 keine CSS-Datei mit IE6-Hacks drin schicke, verschluckt sich IE7 eben nicht. Wenn ich je nach dem UserAgent eine passende CSS-Datei schicke, also an IE6 eine custom-ie6.css, die gar keine CSS-Hacks für IE1-5,7, Opera, Mozilla etc enthält, und eine custom-ie7.css für alle IE7, die sich richtig als IE7 vorstellen, brauche von vorneherein gar keine CSS-Bugs ausnutzen… Ist nicht kompliziert oder? Wer seinen UserAgent vorgaukelt, hat selber Schuld. wenn der client/nutzer sich anders vorstellt, muß er mit den konsequenzen rechnen. letzten endes css-exploits und agent-basierte css-dateien sind 2 lösungen für *das gleiche problem*, über das wir hier diskutieren. Richtig, und den UA ändern betrifft nur eine der beiden Lösungen, ist also komplett für die Tonne. Alles klar, also über CSS-Exploits, die auf Browserbugs basieren, alles in eine Riesendatei reinzustopfen ist ja die korrekte Lösung!.. Whatever.
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September 28th, 2010 — 6:30pm
Ich sprach von Designstudien an Hochschulen. Sorry, aber das ist ja wohl alles andere als ersichtlich aus dem was du schreibst. Warum die Industrie darauf nicht eingeht kann ich Dir nicht sagen. Ausser dass viele Entscheidungsträger offensichtlich totale Hupen sind. Es gibt im übrigen einen SEHR interessanten Artikel im TIME Magazine “How Apple Does It”, was leider nicht mehr online zu lesen ist. Da geht es u.a. darum, dass eben genau DAS nicht bei Apple passiert, dass (wie bei “Concept Cars”, als allerbestes Beispiel) Designer sich ausdenken können was sie wollen bei Apple und es wird selten sehr stark davon abgewichen, nur wenn es ZUSAMMEN mit anderen “relevanten” Abteilungen so entschieden wird. So etwas wie “zu gewagt” gibt es einfach nicht, wie eben bei den Concept Cars. Ja, es geht um KONTROLLE, etwas was Apple/Steve mehr als jede andere Computerfirma hat und DAS ist ein entscheidender Faktor, ob es manche für “monopolistisch” oder als verbohrt hinstellen wollen oder nicht! “He points to their product development cycle as “deep collaboration” or “concurrent engineering”. Products don’t pass from team to team. Instead products are developed in parallel by all departments “in endless rounds of interdisciplinary design reviews”. Jobs also places emphasis on control. Through controlling the hardware and software, integration can be more seamless. This also reduces your dependance on third party companies. The iPod, iTunes, iTunes Music store is an example of this control and integration.The product now is the iTunes Music Store and iTunes and the iPod and the software that goes on the iPod. A lot of companies don’t really have control, or they can’t really work in a collaborative way to truly make a system. We’re really about a system.” Das ist, wenn du mich fragst, GENAU der Grund warum keiner ihnen das nachmachen KANN was sie und wie sie es tun und ist eben genau ihre Stärke und RIESEN Vorteil. Schon immer gewesen. Andere sind eben im Marketing besser, aber auch da holen sie schnell auf. Für MICH ist der Mac eben NICHT nur Design im sinne von “oh hübsch/cool!”, sondern eben die nahtlose Integration von allem was ich brauche/benutze, mit dem *Nebeneffekt*, dass es auch noch verdammt gut aussieht AUF (nicht UNTER wie, verständlicherweise, bei PCs) dem Tisch.
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